Diarrhoe bei 1337 Kindern der Universitätsklinik Mainz: Bedeutung von Salmonellen und Rotaviren
F. M. Müller, G. Önder, W. Kamin, P. Gutjahr, H. J. Schmitt · Klinische Pädiatrie · 1993 · Heft 01 · S. 9-13
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Infektionskrankheiten tragen in Deutschland zwar nur wenig zur Mortalität bei, sind aber unverändert eine häufige Ursache für Morbidität. In einer retrospektiven Untersuchung zur Epidemiologie infektiös bedingter Diarrhoen wurden die Akten aller 1337 Patienten ausgewertet, die in den Jahren 1986 bis 1989 wegen einer ambulant erworbenen Diarrhoe stationär in der Kinderklinik der Universität Mainz behandelt worden waren. 67% aller Patienten war jünger als ein Jahr. Ein Erregernachweis gelang bei 42,1% aller Patienten. Am häufigsten wurden Rotaviren isoliert (415 Fälle), am zweithäufigsten Salmonell…