Über die Bedeutung der primären Negativsymptomatik bei schizophrenen und anderen psychiatrischen Patienten
H. Gerbaldo, F. Müller-Siecheneder · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 1996 · Heft 06 · S. 221-227
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Diagnosenübergreifende Untersuchungen der Negativsymptomatik sind von aktueller methodologischer Relevanz. Bislang bezogen sich solche Studien auf die gesamte Negativsymptomatik, d. h. ohne Differenzierung zwischen primär und sekundär. Es wird eine Reihe von Untersuchungen zusammengefaßt, bei denen unterschiedliche Konzepte und Subtypen der Negativsymptomatik 5 Jahre nach Entlassung diagnosenübergreifend angewendet wurden. Die Häufigkeit und das phänomenologische Profil der primären Negativsymptomatik waren die Hauptfragen. Bei Anwendung der Carpenter Originalkriterien (SDS) kam das Defizitsyndro…