Nikotin bei neuropsychiatrischen Bewegungsstörungen
R. Erdmann · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 1996 · Heft 09 · S. 362-366
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Nikotin hat verschiedene Effekte im ZNS, im besonderen im dopaminergen und cholinergen System, die für die Pathophysiologie neuropsychiatrischer Bewegungsstörungen von Bedeutung sind. Als Akutwirkung reduziert Nikotin bei der Parkinsonschen Krankheit die Symptomatik und auch beim neuroleptikabedingten Parkinsonoid führt die akute Nikotinwirkung zu einer Abnahme der Parkinsonsymptomatik. Die chronische Applikation hingegen erhöht die Wahrscheinlichkeit des Auftretens eines Parkinsonoids. Bez. tardiver Dyskinesien sind die Forschungsergebnisse uneinheitlich. Übereinstimmend sind die Ergebnisse in b…