Die nicht-invasive Beurteilung des intracochleären Druckes - Teil 3: Fallbeispiele von Patienten mit intracochleärer Hyper- und Hypotonie
A. Ernst, M. Bohndorf, Th. Lenarz · Pädiatrische Praxis · 1995 · Heft 03 · S. 150-154
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Mit Hilfe der TMD-Meßmethode wurde bei 5 Patienten mit plötzlichem Hörverlust nach Liquorpunktion, mit audiologischen Symptomen bei Hydrozephalus, mit Gusher-Syndrom sowie einer Perilymphfistel durch Ruptur des runden Fensters der intracochleäre Druck bestimmt. Die TMD-Methode erlaubt eine nicht-invasive Abschätzung des intracochleären Druckes sowie der Durchgängigkeit des Aquaeductus Cochleae (6,7). Bei Hörverlust nach Liquorpunktion sowie bei einer traumatischen Perilymphfistel zeigte sich eine intracochleäre Hypotonie, bei einer X-chromosomal vererbten, kombinierten Schwerhörigkeit mit weitem…