Notfalltherapie bei traumatischem Orbitahämatom mit akuter Visusminderung
R. Rochels, H. Rudert · Pädiatrische Praxis · 1995 · Heft 05 · S. 325-327
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Verletzung der Arteria ophthalmica und/oder ihrer Äste bei Mittelgesichtstraumen, der Nebenhöhlen- und Orbitachirurgie oder durch retrobulbäre Anästhesie führt zu einer plötzlichen, massiven Blutung in die Orbita, die vielfach eine akute Amaurose bedingt. Da eine retinale Ischämie nur 1 bis maximal 3 h ohne bleibende Erblindung toleriert wird, hat die Therapie notfallmäßig zu erfolgen: 1. ausgedehnte horizontale und vertikale Spaltung des lateralen Lidbändchens (laterale Kanthotomie und Kantholyse), 2. ggf. weitere Entlastung der Orbita durch Eröffnung des Septum orbitale im temporalen Unterl…