Stellung des Megestrolacetates in der Behandlung der Kachexie bei Kopf-Hals-Tumoren*
J. Büntzel, K. Küttner · Pädiatrische Praxis · 1995 · Heft 08 · S. 504-507
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Todesfälle bei Tumoren der Kopf-Hals-Region gehen zu 70% mit einer ausgeprägten Tumorkachexie einher. Für diese ist neben den mechanischen Hindernissen des Nährstofftransportes vor allem die katabole Stoffwechsellage im Rahmen der Tumorkrankheit verantwortlich. Progesteronanaloga sollen letztgenannte positiv beeinflussen. Aus unserem Krankengut wurden 38 Patienten mit histologisch nachgewiesenem Karzinom der Kopf-Hals-Region und einem Gewichtsverlust von mehr als 10% der Körpermasse mit 160 mg Megestrolacetat pro die behandelt. Wir sahen hierunter bei einer Therapiedauer von in der Regel 4 Monate…