Bedeutung und Grenzen der zytologischen Diagnostik bei der myoepithelialen Sialadenitis*
J. Brauneis, M. Schröder, R. Laskawi, M. Droese · Pädiatrische Praxis · 1989 · Heft 04 · S. 209-211
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Feinnadelaspirationszytologie ist im speziellen Fall der myoepithelialen Sialadenitis kein verläßliches diagnostisches Instrument, da myoepitheliale Zellinseln nur in einem geringen Teil der Fälle (6%) zytologisch nachgewiesen werden können. Im Wissen um die Dominanz lymphozytärer Zellelemente im histologischen Präparat kann bei Vorliegen eines Sicca-Syndroms ein zytologischer Befund, der vor allem diese Zellelemente enthält, als Indiz für eine myoepitheliale Sialadenitis gewertet werden. Der zytologische Verdacht auf ein Non-Hodgkin-Lymphom bedarf, ungeachtet der Tatsache, dass er sich in ke…