Spätfolgen nach laterobasalen Frakturen, therapeutische und gutachtliche Gesichtspunkte*
H. Feldmann · Pädiatrische Praxis · 1987 · Heft 02 · S. 91-98
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bericht über zwei Fälle, bei denen nach laterobasaler Fraktur einseitige Taubheit mit Vestibularisschädigung bestanden hatte. Das andere Ohr war nicht erkennbar beteiligt. In einem Fall traten 4 Jahre, im anderen Fall 18 Jahre nach dem Schädelbruch auf dem anderen Ohr rezidivierende Hörstürze mit vestibulärer Beteiligung auf. Operativ wurde im ersten Fall eine Perilymphfistel des runden Fensters, im anderen ein klaffender Bruchspalt im Promontorium nachgewiesen. Retrospektiv konnten unter 527 „Hörstürzten” 11 weitere Fälle mit ähnlichem Verlauf gefunden werden, die als Spätfolgen des Schädelbruch…