Septisch-toxisches Herz-Kreislauf-Versagen als Folge einer Heparin-induzierten Thrombozytopenie mit „White-Clot-Syndrome”
S. Kleinschmidt, T. Ziegenfuß, U. T. Seyfert, A. Greinacher · AINS · 1993 · Heft 01 · S. 58-60
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Vorgestellt wird eine 40 jährige Patientin, bei der es mehrere Tage nach einer Sprunggelenksosteosynthese unter Thromboseprophylaxe mit unfraktioniertem Heparin sowie niedermolekularem Heparin zu mehrfachen Lungenembolien, einer Thrombozytopenie und multiplen arteriellen Thrombosen kam, welche schließlich zur Amputation des rechten Armes führten. Offensichtlich infolge der Einschwemmung toxischer Metabolite aus den ischämischen Extremitäten entwickelte die Patientin ein septisch-toxisches Herz-Kreislauf-Versagen, welches durch eine pulmonal ausgelöste Staphylokokkensepsis zusätzlich kompliziert w…