Neurologische Komplikationen beim hypereosinophilen Syndrom - eine Falldarstellung
V. Otto · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 1993 · Heft 09 · S. 310-312
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das idiopathische hypereosinophile Syndrom (HES) ist eine seltene Erkrankung, die durch eine anhaltende Eosinophilie des Blutes ungeklärter Ursache sowie durch verschiedenste internistische und neurologische Symptome charakterisiert ist. Wir berichten über einen 43jährigen Mann mit HES, der neben zerebralen Infarkten ein hirnorganisches Psychosyndrom entwickelte. Eine Chemotherapie führte zu einer Reduktion der Eosinophilie und zu einer Besserung der zerebralen Störungen. Die möglichen pathophysiologischen Mechanismen, die beim HES zur Beteiligung des zentralen Nervensystems fuhren, werden diskut…