Die Diagnostik fetaler Virusinfektionen durch In-situ-Hybridisierung*
Yasmin Mehraein, Helga Rehder, H. G. Draeger, Ursula G. Froster-Iskenius, E. Schwinger, W. Holzgreve · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1991 · Heft 12 · S. 984-989
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Durch In-situ-Hybridisierung mit nichtradioaktiv markierten virusspezifischen DNA- bzw. RNA- Sonden läßt sich noch nach Jahren an Paraffinschnitten von Plazenta und fetalen Geweben ein Virusnachweis durchführen. Dies kann bei der Diagnostik ungeklärter Aborte und speziell bei der Klärung der Ätiologie eines fetalen Hydrops oder einer granulomatösen Plazentitis hilfreich sein. Am Beispiel von vier Fällen intrauteriner CMV-, Parvo-B19- bzw. Varizella-Zoster-Virus-Infektion wird die In-situ-Hybridisierung als diagnostisches Verfahren demonstriert und diskutiert.