Analyse der Sektiofrequenz von zwei Kliniken unter besonderer Berücksichtigung von Unterschieden im Patientenkollektiv*
H. Schneider, W. Hänggi, L. Marques · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1990 · Heft 09 · S. 710-716
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Für die Jahre 1985 - 87 war die Gesamtsektiorate an der Universitäts-Frauenklinik Bern mit 21,1% deutlich höher als am Kantonalen Spital Sursee (8%). Es wird ein Verfahren zur Aufschlüsselung des Patientengutes nach Faktoren mit Einfluß auf die Sektiowahrscheinlichkeit wie Geburtsgewicht, Parität, Kindslage, Mehrlinge und Plazentapathologie beschrieben. Nach Angleichung in der Zusammensetzung der Patientenkollektive beider Kliniken unter Berücksichtigung dieser Faktoren, beträgt die berechnete Sektiorate für Bern 12%. Die Hauptdifferenz in der Sektiorate kann durch Unterschiede im Patientengut de…