Hormonale Diagnostik der sogenannten androgenetischen Alopezie der Frau
L. Moltz · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1988 · Heft 04 · S. 203-214
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die androgenetische Alopezie (a. A.) ist relativ häufig; bis zu 79% aller Frauen klagen zumindest über unterschiedliche Grade von schubweise auftretendem diffusen Haarverlust im zentroparietalen und/oder frontalen Scheitelbereich. Die a. A. wird bei entsprechender genetischer Disposition durch Androgene, die über einen längeren Zeitraum an der Haarwurzelzelle wirken, verursacht. Eine entsprechende Hyperandrogenämie läßt sich jedoch bei Patientinnen mit a. A. häufig nicht nachweisen. 125 Frauen mit einer klinisch typischen a. A. wurden prospektiv und unter standardisierten Bedingungen einer umfang…