Kohlenmonoxydintoxikation: Bedeutung computer- und magnetresonanztomographischer kranieller Befunde für Klinik und Verlauf
W. Klostermann, P. Vieregge, H. Brückmann · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1993 · Heft 10 · S. 361-367
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Anhand einer Verlaufsuntersuchung an 5 Patienten mit akuter Kohlenmonoxydvergiftung werden klinische Befunde denen bildgebender Verfahren gegenübergestellt. Die initial komatösen Patienten wurden bis zu drei Jahren nach der Intoxikation wiederholt nachuntersucht. In 4 Fällen kam es zu einer weitgehenden Besserung, während bei einem Patienten ein schweres Defektsyndrom mit einer choreatischen Bewegungsstörung resultierte. Im Akutstadium und im Langzeitverlauf ließen sich im kranialen Computertomogramm (CCT) und im Magnetresonanztomogramm (MRT) die typischen Läsionen des Globus pallidus, des Markla…