99mTechnetium-Mercaptoacetyltriglycin (MAG3) zum Nachweis von Nierenveränderungen nach extrakorporaler Stoßwellenlithotripsie
T. Schaub, U. Witsch, H. El-Damanhoury, B. Nägele-Wöhrle, K. Hahn · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1992 · Heft 10 · S. 338-343
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die extrakorporale Stoßwellenlithotripsie (ESWL) ist inzwischen die Behandlung der Wahl bei Urolithiasis. 117 Patienten wurden prospektiv vor und nach ESWL-Behandlung mit 99mTc-Mercaptoacetyltriglyzin (MAG3) sequenzszintigraphiert. 79 der behandelten 119 (66 %) Nieren wiesen pathologische Befunde auf. 63/119 (53 %) hatten pathologische Sequenzszintigramme. 41 Nieren wiesen eine fokale und 22 eine diffuse intrarenale Transportstörung auf. Bei 50/119 (42 %) Patienten sank nach ESWL die relative Nierenfunktion um 3 % und mehr. 99mTc-MAG3-Untersuchungen und radiologische Verfahren (CT, MRT) sollten r…