Antineoplastische Wirksamkeit und Toxizität von Idarubicin (4-Demethoxydaunorubicin) bei rezidivierten akuten Leukämien des Kindesalters*
R. Erttmann, U. Bode, N. Erb, P. Forcadell de Dios, P. Gutjahr, R. Haas, Nanna Kuhn, H. Siewert, G. Landbeck · Klinische Pädiatrie · 1988 · Heft 03 · S. 200-204
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 11 Patienten mit rezidivierten akuten Leukämien des Kindesalters wurden mit Idarubicin per os behandelt. Dosislimitierender Faktor war die Knochenmarkstoxizität, die regelhaft bei Verabreichung von mehr als 60 mg/m2 p.o. (3 × 20 mg/m2 p.o. alle 24 h) pro 3 Wochen zu beobachten war. Entgegen einer Phase I-Studie von Tan et al. (16) fanden wir an unserem Kollektiv die maximal tolerierte Dosis bei 90 mg/m2 (3 × 30 mg/m2 p.o. im Abstand von 24 h) pro 3 Wochen. Wir empfehlen daher als Richtdosis für Phase II/III-Studien die Gabe von 60 mg/m2 p.o. (3×20 mg/m2 p.o. im Abstand von 24 h) pro 3 Wochen. Zwe…