Kongenitaler Nystagmus im verkehrsophthalmologischen Urteil
H. F. Piper, W. Heide · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1995 · Heft 08 · S. 123-129
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung HINTERGRUND Der Nystagmusträger soll über die gesetzlich geforderte Mindestsehschärfe von 0,4/0,2 sowohl bei geradeaus gehaltenem Kopf als auch bei 10° seitlichem Blick verfügen, ferner über eine Mindestgeschwindigkeit des Entzifferns. eine Weisung, welche nur die statische Sehschärfe berücksichtigt, nicht aber die individuelle Nystagmusvariabilität unter verschiedenen verkehrsrelevanten Bedingungen. dass diese wichtig sein kann, wird an 4 Gutachtenfällen gezeigt. PATIENTEN UND METHODEN 4 Patienten mit kongenitalem Nystagmus werden verschiedenen okulomotorischen Aufgaben unterzogen und elektrooku…