Die Bedeutung der mammographischen Untersuchung bei der Erkennung von 2511 Mammakarzinomen der Jahre 1977 bis 1986
A. Leonhardt · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1988 · Heft 02 · S. 72-77
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei 2511 Mammakarzinom-Patientinnen wurden die Beziehungen zwischen Diagnosefindung und Tumorausbreitung untersucht. 85,0% der Betroffenen entdeckten den Brustkrebs selbst; 12,7% der Karzinome wurden bei einer Krebs-Früherkennungs-Untersuchung (KFU) erkannt. Es fand sich eine deutliche Abhängigkeit des Tumorstadiums von der Art der Diagnosefindung. Wurde das Mammakarzinom trotz regelmäßiger KFU von der Patientin selbst entdeckt, dann fand sich in 16,1% ein kleines, prognostisch günstiges bis 1,0 cm großes Karzinom, in 39,8% ein Resttumor und in 48,1% axilläre Lymphknotenmetastasen. Bei klinischer…