Spontangeburt in der 38. SSW unter intermittierender Hämodialysebehandlung der Mutter
J. Scheffler, D. Langnickel, K. Albrecht · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1987 · Heft 08 · S. 539-541
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Chancen einer fast komplikationslosen Schwangerschaft sowie der Spontangeburt eines reifen Kindes sind gering bei Müttern, die wegen einer terminalen Niereninsuffizienz hümodialysiert werden müssen. Oftmals enden Schwangerschaften unter diesen Bedingungen als Fehloder Totgeburten; bei Lebendgeburten überwiegen operative Entbindungen. Unabhängig von der Grunderkrankung der Mutter wurde das Kind des hier berichteten Falles in der 38. SSW mit einer neonatalen Alloimmunthrombozytopenie spontan geboren, einer Erkrankung, die analog der Rhesus-Erythroblastose entsteht.