Das ovarielle Deckepithel und seine histogenetische Beziehung zum Ovarialkarzinom
J. Dietl, F. Buchholz, P. Stoll · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1986 · Heft 09 · S. 561-566
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Ca. 80-90% der Ovarialkarzinome sollen letztlich vom ovariellen Deckepithel ihren Ausgang nehmen. Aus diesem Grunde wurde dieses Epithel in den letzten Jahren zum Gegenstand zahlreicher morphologischer und biochemischer Studien. Das ovarielle Deckepithel ist einem ständigen morphologischen Wechsel in Form von Krypten, Inklusionszysten, papillären Exkreszenzen und den verschiedenen Formen des Müllerschen Epithels unterworfen. Die dynamische Morphologie der Ovaroberfläche steht im auffälligen Widerspruch zu der monotonen Strukturkonstanz angrenzender peritonealer Deckzellen. Dies legt den Schluß na…