Tubargravidität: Aktuelle Aspekte in Diagnostik und Therapie
H. J. Künzig*, G. Nittner, E. Seitz · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1983 · Heft 11 · S. 658-663
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In den vorliegenden Untersuchungen werden die Krankengeschichten von 139 Patientinnen ausgewertet, die vom 1.1.1975 bis zum 31.12.1981 an der Universitäts-Frauenklinik Köln wegen einer Extrauteringravidität behandelt wurden. In 12% lag anamnestisch eine Tubargravidität der kontralateralen Seite vor. Wichtigster klinischer Befund war die Metrorrhagie mit 84%. Der Nachweis von HCG im Urin war mit den bisher in der klinischen Routine üblichen Methoden nur in 68% positiv. Dagegen ergab die spezifische Bestimmung von β-HCG im Blut in jedem Fall einen sicheren Hinweis auf den atypischen Trophoblastproz…