Beeinflußt Indometacin humane Osteoblasten und stromale Knochenmarkzellen in vitro? Bedeutung für die Endoprothetik
M. Teschner, S. Sell, F. Martini, F. M. Seidlitz · Aktuelle Rheumatologie · 1999 · Heft 01 · S. 1-6
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung FRAGESTELLUNG: Tierversuche haben gezeigt, daß die postoperative Gabe nichtsteroidaler Antiphlogistika (z.B. Indometacin) das knöcherne Einwachsen nicht zementierter Prothesen zumindest vorübergehend beeinträchtigt. Die vorliegende In-vitro-Studie untersucht, ob ein direkter Einfluß von Indometacin in üblicher klinischer Dosierung (3 x 50 mg) auf humane Osteoblasten und ihre Progenitoren besteht, da im klinischen Alltag bisher keine Belege für nachteilige Ergebnisse vorliegen. METHODIK: Humane Osteoblasten und stromale Knochenmarkzellen wurden kultiviert und mit ansteigenden Medikamentendosierung…