Osteonekrose nach wiederholter Yttrium-Radiosynoviorthese bei Gonarthrose
T. Kluba, S. Sell · Aktuelle Rheumatologie · 1999 · Heft 04 · S. 124-126
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Yttrium-Radiosynoviorthese (RSO) ist in der Therapie der Synovialitis bei Patienten mit chronisch entzündlichen Gelenkerkrankungen etabliert. Wenig Erfahrung liegt über den Einsatz bei Osteoarthrose-Patienten vor. Es wird über den Verlauf einer 79jährigen Patientin mit Gonarthrose berichtet. In kurzem Abstand erfolgte zweimal eine Yttrium-RSO. Innerhalb von wenigen Wochen entwickelte die Patientin ausgedehnte Osteonekrosen des lateralen Femurkondylus sowie Tibiaplateaus. Schäden des subchondralen Knochens und Nekrosen des Knochenmarks können durch die RSO bei verringerter Knorpelhöhe erzeugt…