Humorale, genetische und umweltassoziierte Aspekte der Sklerodermieforschung
K. M. Pollard, G. Reimer · Aktuelle Rheumatologie · 1996 · Heft 04 · S. 167-170
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Systemische Autoimmunerkrankungen wie die Sklerodermie werden durch die Präsenz von Autoantikörpern gegen intrazelluläre Antigene, insbesondere Antigene innerhalb des Zellkerns, charakterisiert. Wie bei den anderen Autoimmunerkrankungen sind die Zielantigene bei der Sklerodermie Komplexe aus Nukleinsäuren und/oder Proteine. Im Unterschied zu anderen systemischen Autoimmunerkrankungen erkennen die für die Sklerodermie diagnostischen Autoantikörper vorwiegend Antigene des kleinen Zellkerns (Nukleolus). Diese Autoantikörperspezifitäten schließen einander überwiegend aus. Eine teilweise Erklärung hie…