Case Control Study of Neuroblastoma in West-Germany after the Chernobyl Accident
Jörg Michaelis, Hans Günter Haaf, Jan Zöllner, Peter Kaatsch, Frank Krummenauer, Frank Berthold · Klinische Pädiatrie · 1996 · Heft 04 · S. 172-178
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung HINTERGRUND 1988 wurde ein Inzidenzpeak für Neuroblastome bei Säuglingen in den westdeutschen Regionen beobachtet, die nach dem Tschernobyl-Unfall mit mehr als 6000 Bq/m2 CsI37 belastet waren. Die Arbeitshypothese lautete, daß die Eltern der erkrankten Kinder möglicherweise durch die Ingestion lokal erzeugter, insbesondere stärker kontaminierter Lebensmittel, wie Pilze oder Wild, einer erhöhten Strahlenbelastung ausgesetzt waren. STUDIENDESIGN Eine Fallkontrollstudie mit einem Matching von 2 Kontrollen zu einem Fall wurde durchgeführt. Daten wurden von den Eltern anhand eines Fragebogens und eine…