Zerebrale Beteiligung bei Morbus Whipple
Th. Niederstadt, B. Beck, R. Hunecke · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1990 · Heft 03 · S. 336-339
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Beim Morbus Whipple, einer seltenen Systemerkrankung, kommt es in zehn Prozent der Fälle zu einer klinisch erfaßbaren zerebralen Beteiligung. Es werden die CCT-Befunde von zwei Patienten mit zerebralen Symptomen beschrieben. Patient 1 wies eine unspezifische Hirnatrophie auf. Patient 2 zeigte einen Hydrocephalus occlusus und entwickelte im weiteren Verlauf eine kontrastmittelaufnehmende rechtstemporale Läsion. Eine spezifische Diagnose eines Morbus Whipple aufgrund des CT-Befundes ohne weitere klinische Angaben erscheint nicht möglich.