Ambulante Therapie des multiplen Myeloms mit Vincristin, Adriamycin und Dexamethason
G. Egerer, U. Hegenbart, H. Salwender, U. Hahn, R. Haas, H. Goldschmidt, W. Hunstein · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1997 · Heft 17 · S. 531-535
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung GRUNDPROBLEMATIK UND FRAGESTELLUNG: Tritt bei Patienten mit multiplem Myelom (MM) während oder bis zu 6 Monate nach einer alkylanzienbeinhaltenden Chemotherapie eine Krankheitsprogression auf, kann durch die Kombination von Vincristin, Adriamycin und hochdosiertem Dexamethason (VAD) noch in etwa 40-70 % ein Therapieansprechen erreicht werden. Aufgrund der geringen hämatopoetischen Stammzell-Toxizität der VAD-Behandlung wird diese Polychemotherapie zur Tumorreduktion vor Hochdosistherapie mit Blutstammzelltransplantation häufig angewendet. Effektivität und Komplikationen einer ambulanten VAD-Thera…