Ösophagusperforation nach Ösophagusmanometrie
V. Meister, H. Schulz, I. Greving, M. Imhoff, L. D. Walter, B. May · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1997 · Heft 46 · S. 1410-1414
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung ANAMNESE UND BEFUND: Ein 75jähriger Patient wurde wegen seit mehr als 2 Jahren anhaltender Dysphagie und nicht belastungsabhängigem, retrosternalem Brennen konsiliarisch zur Ösophagusmanometrie vorgestellt. Er befand sich in einem altersentsprechenden Allgemeinzustand. UNTERSUCHUNGEN: Das Ösophagogramm zeigte die korkenzieherartigen Windungen eines diffusen Ösophagusspasmus. Bei der ersten, ergänzenden, jedoch unvollständigen, manometrischen Diagnostik konnten erheblich druckübersteigerte, verlängerte und deutlich propulsive Kontraktionen aufgezeichnet werden wie bei einem Nußknackerösophagus. Di…