Zur Verteilung von Indometacin im menschlichen Gewebe nach oraler Verabreichung in Retardform
G. Köhler, P. Dittrich, P. Primbs · Aktuelle Rheumatologie · 1985 · Heft 02 · S. 56-58
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Nichtsteroidale Entzündungshemmer sind ein wesentlicher Bestandteil bei der Behandlung der chronischen Polyarthritis. Neben ihrem therapeutischen Effekt verursachen die Substanzen jedoch Nebenwirkungen. Bei oraler Verabreichung sind Dosen notwendig, die initial zu höheren Konzentrationen führen, als sie für die Hemmung der Prostaglandinfreisetzung notwendig sind und die die Nebenwirkungen verursachen. Diese sind in Schweregrad und Häufigkeit mit einer retardierten Wirkstoff-Freisetzung zu reduzieren.Die Retardform von Indometacin (protrahierte Resorption des Wirkstoffes aus dem Magen-Darm-Bereich…