Artefaktreduktion durch bewegungskompensierende Gradientenschaltung in der MR-Tomographie
W. Dewes, A. Steudel, Th. Harder, H. v. Dam, F. Träber, J. Gieseke · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1988 · Heft 06 · S. 659-664
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei 62 Patienten wurde die bewegungskompensierte Spinecho- oder Gradientenecho-Sequenz mit den entsprechenden nichtkompensierten Sequenzen verglichen. Die Bewegungskompensation reduziert bei MR-Untersuchungen diejenigen Artefakte, die durch gleichförmige Geschwindigkeitsanteile hervorgerufen werden. Dies wirkt sich besonders bei den Hirnstamm-, Spinalkanal- und Herzuntersuchungen gegenüber den nichtkompensierten Spinecho- und Gradientenecho-Sequenzen aus. Die dadurch verbesserte Darstellung der Morphologie gesunder und erkrankter Organe erleichtert auch die Analyse von Bewegungsabläufen.