Aktuelle Gesichtspunkte zur hemianopischen Pupillenstarre
E. Alexandridis · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1988 · Heft 05 · S. 565-567
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Zur Darstellung der hemianopischen Pupillenstarre eignet sie die Lichtreizung umschriebener Areale im entsprechenden Netzhautbereich. Dabei muß die Wirkung des Streulichtes vermieden werden. Auf diese Weise kann man angegebene Gesichtsfelddefekte objektivieren (pupillomotorische Profilperimetrie). Die klassische Vorstellung, wonach nur Läsionen peripher des Corpus geniculatum laterale zu einer hemianopischen Pupillenstarre führen (Wernicke), kann man nicht mehr vertreten. Auch bei Läsionen im Bereich der oberen Sehbahn zeigt sich Parallelität zwischen sensorisch und pupillomotorisch gewonnenen Ge…