CareLit Fachartikel

Cerebrale Achromatopsie (Symptomatik, Verlauf, Differentialdiagnose und Strategie der Untersuchung)

W. Jaeger, H. Krastel, St. Braun · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1988 · Heft 12 · S. 627-634

Dokument
1159047
CareLit-ID
Jahr
1988
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde
Autor:innen
W. Jaeger, H. Krastel, St. Braun
Ausgabe
Heft 12 / 1988
Jahrgang 193
Seiten
627-634
Erschienen: 1988-12-01 00:00:00
ISSN
0023-2165

Zusammenfassung

Zusammenfassung Die cerebrale Achromatopsie tritt plötzlich auf „wie wenn beim Farbfernsehen die Farbe weggenommen wird”. Die Störung ist meist vaskulär bedingt, durch doppelseitige Infarkte in der unteren occipito-temporalen Region, und daher in der Regel verbunden mit homonymen Gesichtsfeldausfällen in den beiden oberen Quadranten, bei weitgehend erhaltener Sehschärfe. Häufig ist sie mit einer Prosopagnosie und einer Topographagnosie kombiniert. Die Strategie der Untersuchung des Farbensinnes darf sich nicht auf die allgemein üblichen Methoden beschränken, sondern muß zusätzliche Tests verwenden, bei denen die…

Schlagworte

Achromatopsie Differentialdiagnose Beurteilung Anomia Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde