Familiäre Amyloidose vom Typ Morbus Andrade in einer griechischen Familie
J. Laskaratos, J. Fronimopoulos · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1987 · Heft 05 · S. 439-441
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Der Morbus Andrade, der zu den familiären Amyloidosen gehört, ist in Griechenland selten und offenbar auf die Gegend von Heraklion/Kreta beschränkt. Wir beschreiben einen Patienten mit Morbus Andrade, dessen Erkrankung im Alter von 29 Jahren mit Symptomen an den Augen begann und sich zwei Jahre später zum vollen Krankheitsbild entwickelte. Hier zeigt es sich, dass die Augensymptome häufig die ersten Anzeichen dieser letal endenden Krankheit sein können. Der recht vollständige Familienstammbaum des Patienten, kann als Hinweis auf die Vererbbarkeit dieser Krankheit dienen.