Neue Antidepressiva im Vergleich zu klassischen Trizyklika
A Broocks, K Junghanns, A Thiel, C H Gleiter, B Bandelow · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2000 · Heft 01 · S. 17-24
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung: In den letzten Jahren ist eine Reihe neuer Arzneimittel zur Behandlung depressiver Störungen zugelassen worden. Im Vergleich zu klassischen Antidepressiva verfügen diese Substanzen über günstigere Nebenwirkungsprofile und eine sehr geringe Toxizität. Die fehlenden sedierenden Wirkungen der selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer sind gerade in der Initialphase der Behandlung nicht immer vorteilhaft. Neuere Rezeptor-Antagonisten wie Mirtazapin und Nefazodon verfügen dagegen wieder über eine schlafanstoßende Wirkung. Auch bei selektiven Substanzen müssen Interaktionen mit anderen Pharmaka beacht…