Magnetische Resonanztomographie (MRT) bei Temporallappenläsionen
W. Schörner, R. Felix, H. J. Meencke · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1985 · Heft 03 · S. 282-287
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung An 16 Patienten mit temporaler Epilepsie führten wir eine Vergleichsstudie zwischen magnetischer Resonanztomographie (MRT) und CT durch. Die kernspintomographischen Untersuchungen erfolgten am 0,35-T-Magnetom im Spin-Echo-Verfahren mit T1- und T2-betonten Aufnahmen in koronarer Abbildungsebene. Die MRT erwies sich der CT überlegen: Die CT zeigte in 3 Fällen, die MRT in 4 Fällen eine umschriebene Läsion im Temporallappen. Zusätzlich wies die MRT in 6 Fällen eine unilaterale Atrophie eines Temporallappens nach, die in der CT nicht erkannt werden konnte. Die artefaktfreie Darstellung der schädelbasi…