Uterusveränderungen nach Behandlung der Mütter mit Diethylstilboestrol („DES-Töchter”)
F. B. Sanders, J. M. Dony, G. Rosenbusch · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1985 · Heft 05 · S. 563-566
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In den fünfziger und sechziger Jahren wurden Schwangere mit habituellem Abort oder mit Frühgeburten in der Anamnese mit DES (Diethylstilboestrol) behandelt. Eine solche Behandlung kann zu bestimmten pathognomonischen Uterusveränderungen der Töchter führen, die hysterosalpingographisch erkennbar sind. Wegen der geburtshilflichen Konsequenzen ist es wichtig, diese Bilder zu erkennen. Die Befunde bei 7 Patientinnen werden beschrieben. Da die meisten DES-Töchter erst jetzt in das gebärfähige Alter kommen, werden Gynäkologen und Radiologen häufiger mit deren Problematik konfrontiert werden.