Durch orale Kontrazeptiva induzierte Pankreatitis bei Hyperchylomikronämie-Syndrom
J. R. Schaefer, A. Steinmetz, K. Dugi, K. Ehlenz, P. v. Wichert, H. Kaffarnik · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1995 · Heft 10 · S. 325-328
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einer jetzt 24jährigen Frau wurde im Alter von 2 Jahren ein Hyperchylomikronämie-Syndrom aufgrund eines Lipoproteinlipase-Mangels entdeckt. Der Triglyceridspiegel betrug damals 6000 mg/dl; durch Diät konnte er in den nächsten Jahren zwischen 550 und 2600 mg/dl gehalten werden; Xanthome oder abdominelle Beschwerden traten während dieser Zeit nicht auf. Mit 20 Jahren wurde ein orales Kontrazeptivum verschrieben (Einphasenpräparat; 0,03 mg Ethinylestradiol und 0,075 mg Gestoden). 6 Monate später trat erstmals eine schwere nekrotisierende Pankreatitis auf; drei weitere Episoden folgten in den näc…