Die extravesikale Ureterozystoneostomie in das Blasendach: eine zuverlässige Technik zur Therapie der distalen Harnleiterinfiltration bei organüberschreitendem Prostatakarzinom
U. Humke, S. W. Siemer, D. Neisius, M. Ziegler · Aktuelle Urologie · 1996 · Heft 06 · S. 405-411
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung: Die distale Harnleiterinfiltration mit konsekutiver Harnabflußstörung ist eine häufige Komplikation des organüberschreitenden Prostatakarzinoms. Die Indikation zur Therapie ergibt sich aus der Symptomatik sowie der noch erheblichen Lebenserwartung der betroffenen Patienten. In 10 Jahren wurden bei 30 Patienten mit ein- oder beidseitigen Harnabflußstörungen insgesamt 40 Harnleiter mit einer einfachen extravesikalen Implantationstechnik ohne Refluxschutz offen operativ in das Blasendach eingepflanzt. Über den jeweiligen Beobachtungszeitraum war bei alien Patienten der Harnabfluß dauerhaft und ohne…