Potentielles Trauma bei der ureteroskopischen, elektro-hydraulischen Lithotripsie und praktische Konsequenzen
R. Vorreuther, R. Corleis, P. Bernards, U. Engelmann · Aktuelle Urologie · 1995 · Heft 06 · S. 390-395
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die elektrohydraulische Lithotripsie (EHL) im Harnleiter kann zur Verletzung des Ureters führen. Es interessierten die Mechanismen, die zu diesem Trauma führen, und ob durch eine Modifizierung der EHL das potentielle Trauma reduziert werden kann. Bei der EHL wird wie bei der Laserlithotripsie eine Plasmablase induziert, die mit Überschallgeschwindigkeit expandiert und die Stoßwelle abstrahlt. Erheblich langsamer folgt dem Plasma eine Kavitationsblase. Im Versuchsaufbau wurden variable Spannungen und Kapazitäten an 3,3 Ch.-Sonden im Energiebereich zwischen 25 mJ und 1300 mJ genutzt. Die Druckpulse…