Reversible Myelofibrose bei angioimmunoblastischer Lymphadenopathie
T. Orth, U. Treichel, W.-J. Mayet, S. Störkel, K.-H. Meyer zum Büschenfelde · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1994 · Heft 19 · S. 694-698
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einer 55jährigen Patientin traten plötzlich Knöchelödeme auf, und der Bauchumfang nahm zu. Ferner bestanden Lymphknotenvergrößerungen im Nacken, am Hals, in der Axilla und der Leiste. Sonographisch zeigten sich Hepatosplenomegalie, Aszites und Pleuraergüsse beidseits. Die histologische Untersuchung von Lymphknoten aus der Axilla und der Leiste ergab die Diagnose einer angioimmunoblastischen Lymphadenopathie (niedrigmalignes peripheres T-Zell-Lymphom). Wegen einer transfusionsbedürftigen Anämie (Hämoglobin 4,9 g/dl), einer Thrombozytopenie (5000/µl) und einer monoklonalen IgG-Gammopathie wurde…