Q-Fieber-Epidemie in Berlin: Epidemiologische und klinische Aspekte
T. Schneider, H.-U. Jahn, D. Steinhoff, H.-M. Guschoreck, O. Liesenfeld, H. Mäter-Böhm, A.-L. Wesirow, H. Lode, W.-D. Ludwig, T. Dißmann, M. Zeitz, E. O. Riecken · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1993 · Heft 19 · S. 689-695
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Von einer Q-Fieber-Epidemie in Berlin waren mindestens 80 Patienten (45 weiblich, 35 männlich, Alter 1-75 Jahre) betroffen. Als Infektionsherd wurden Schafe identifiziert, die wegen unklarer Krankheitssymptome in eine Tierklinik eingeliefert worden waren. Der Erkrankungsgipfel lag in den Monaten April und Mai 1992. Zu den Betroffenen gehörten vorwiegend Mitarbeiter und Studenten der Tierklinik. Es handelte sich um den nördlichsten und gleichzeitig größten Q-Fieber-Ausbruch der letzten 28 Jahre in Deutschland. Für die Diagnose im akuten Stadium war die Komplementbindungsreaktion (KBR) nicht hilfre…