Elektrische und magnetische Reiztechniken zur Diagnostik der Fazialisparese und des Hemispasmus facialis
F. X. Glocker, C. H. Lücking · Klinische Neurophysiologie · 1998 · Heft 02 · S. 59-65
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Elektrophysiologische Untersuchungen bei Patienten mit einer Fazialisparese dienten in der Vergangenheit vor allem zur Abschätzung der Prognose. Mit Einführung der transkraniellen Magnetstimulation hat sich diese Situation grundsätzlich verändert. Mittels Magnetreizung kann der N. facialis in seinem kanalikulären Verlauf, wo die meisten Läsionen lokalisiert sind, und auch proximal davon, direkt untersucht werden. Diese einfache und rasch durchführbare Untersuchung ermöglicht bereits zu Beginn der Erkrankung eine elektrophysiologische Diagnostik von hoher Zuverlässigkeit. Die idiopathische Faziali…