Frühzeitige prognostische Aussage mittels evozierter Potentiale beim schweren Schädel-Hirn-Trauma
B. Riffel, M. Stöhr, E. Trost, A. Ullrich, W. Graser · EEG-EMG Zeitschrift für Elektroenzephalographie, Elektromyographie und verwandte Gebiete · 1987 · Heft 04 · S. 192-199
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 103 komatöse Patienten wurden in den ersten 72 Stunden nach einem Schädel-Hirn-Trauma untersucht und nach dem Verlauf ihrer Erkrankung frühestens sechs Monate danach in die Gruppe der im Hirntod verstorbenen, die Gruppe der schwerst behindert oder im vegetativen Zustand Überlebenden und die Gruppe der leicht behindert bzw. ohne Behinderung Überlebenden unterteilt. Bereits initial unterschieden sich die klinischen Befunde, erhoben anhand eines modifizierten Glasgow-Coma-Scores und eines Hirnstamm-Scores, in den drei Gruppen statistisch signifikant, so daß die klinisch-neurologischen Untersuchungen…