Inzidenz und Bedeutung prolongierter Erektionen bei der intrakavernösen Anwendung von Papaverin und Phentolamin in der Praxis
W.-H. Weiske, M. Zentgraf · Aktuelle Urologie · 1989 · Heft 02 · S. 70-75
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei 26 von 270 Patienten traten im Rah-men von Diagnostik und Therapie der erektilen Dysfunktion bei der intrakavernösen Anwendung einer Papaverin-Phentolamin-Kombination 36 prolongierte Erektionen auf. Nur eine prolongierte Erektion wurde während der Therapie, 35 während der Diagnostik und Einstellung beobachtet. Die Behandlung der prolongierten Erektionen erfolgte mittels intrakavernöser Injektion von Metaraminol (2mg) und ggfs. der Aspiration von Blut. Klinisch relevante Schädigungen des kavernösen Schwellkörpergewebes waren in keinem Fall nachweisbar.