Bedeutung von Laboratoriumsbefunden bei Antiepileptika-Langzeittherapie
A. Doppelbauer, J. Zeitlhofer, S. Obergottsberger, C. Baumgartner, C. Lind, N. Mayr, L. Deecke · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1991 · Heft 02 · S. 41-47
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In einer retrospektiven Studie bei 316 Patienten (173 Männer, 143 Frauen, mittleres Alter 39 [17-87] Jahre), die über mindestens 6 Monate Antiepileptika (Phenytoin, Phenobarbital, Carbamazepin, Valproinsäure) eingenommen hatten, wurden die Veränderungen klinisch-chemischer und hämatologischer Parameter in Abhängigkeit von Präparat, Therapieform und Antiepileptikaspiegel untersucht. Am häufigsten waren isolierte Erhöhungen der γ-GT (je nach Medikament in 9-89 % der Fälle), danach Erhöhungen der alkalischen Phosphatase (16-44 %). Selten kam es zu geringfügigen Erhöhungen der Transaminasen GOT (4-13…