β2-Mikroglobulinurie bei Cytomegalievirus-Infektionen nach Nierentransplantation
J. Steinhoff, A. Feddersen, W. G. Wood, G. Bein, R. Preuss, L. Fricke, K. Sack · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1991 · Heft 26 · S. 1008-1012
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In einer prospektiven Studie wurde bei 68 nierentransplantierten Patienten (27 Frauen, 41 Männer, durchschnittliches Alter 46,3 [21-64] Jahre) geprüft, ob die Bestimmung der β2-Mikroglobulin-Konzentration im Urin die Diagnose einer Cytomegalievirus(CMV)-Infektion erleichtert. Bei 13 der 68 Patienten (19 %) wurde eine CMV-Infektion durch den Nachweis des Cytomegalievirus-Immediate-Early-Antigen (CMV-IEA) im Blut gesichert. Gleichzeitig wurden täglich im Sammelurin der Patienten mit immuno-luminometrischen Assays ausgewählte Markerproteine (IgG und Transferrin als glomeruläre, α1- und β2-Mikroglobu…