Tödliche Lungenembolie bei Bein-Beckenvenenthrombose unter Lysetherapie
W. Grimm, G. Schwieder, T. Wagner · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1990 · Heft 31/32 · S. 1183-1187
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einer 19jährigen Patientin waren über vier Wochen klinische Zeichen rezidivierender Lungenembolien und einer Bein-Beckenvenenthrombose (Tachykardie, Dyspnoe, Schmerzen in der rechten Leiste) fehlgedeutet worden. Erst eine drastische Verschlechterung nach fehlindizierter Appendektomie führte zur richtigen Diagnose. Nachdem eine komplikationslose Urokinase-Lyse (80 000-160 000 I. E./h über 11 Tage) erfolglos geblieben war, wurde eine »ultrahohe« Streptokinase-Lyse (250 000 I. E. Streptokinase über 30 Minuten, dann 9 Mio. I. E. über 6 Stunden) eingeleitet. 7 Stunden nach Beendigung der Infusion…