Elektroneurographische Befunde beim Karpaltunnelsyndrom1
Eva-Maria Wagner, R. Hentschel, B. Kunath, A. Lange · Physikalische Medizin Rehabilitationsmedizin Kurortmedizin · 1984 · Heft 02 · S. 81-86
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Verlängerung der distalen motorischen Latenz des N. med. über 4,4 ms kann als Maß der Druckschädigung des Nerven im Karpalkanal angesehen werden. Die Bedeutung dieser elektroneurographischen Messung für die Effektivitätsbeurteilung therapeutischer Maßnahmen wird anhand von Beispielen (36 operierte und 8 mit Ultraschall behandelte Hände mit KTS) verdeutlicht. Bei diskreten für ein KTS sprechenden elektroneurographischen Befunden ist eine lokale Ultraschallbehandlung gerechtfertigt. Ist danach keine ausreichende Besserung oder sogar Verschlechterung elektroneuromyographisch nachweisbar, ist die…