Onkogene hypophosphatämische Osteomalazie
G. Schultze, G. Delling, M. Faensen, R. Haubold, V. Loy, M. Molzahn, W. Pommer, J. Semler, B. Trempenau · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1989 · Heft 27 · S. 1073-1078
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einem 51jährigen Patienten entwickelte sich im Laufe von sechs Jahren eine schwere hypophosphatämische Osteomalazie mit schmerzhafter Bewegungseinschränkung und multiplen Frakturen der Rippen. Erst durch die Behandlung mit täglich 3 µg 1,25-Dihydroxycholecalciferol, 3 g Phosphor und 3 g Calcium konnten die Beschwerden innerhalb eines Jahres deutlich gebessert werden; die klinisch-chemischen Parameter und das Knochenszintigramm normalisierten sich. Computertomographisch, szintigraphisch und mittels digitaler Subtraktionsangiographie wurde schließlich im Kondylenmassiv des rechten Femurs ein ge…