Zwei Fälle von Morbus Whipple mit unterschiedlichem Ausgang
C. Struve, W. Jessen, E. Schlüter · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1988 · Heft 31/32 · S. 1236-1238
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einem 45jährigen Mann führten wechselnde Arthritiden und Fieber zunächst zur Diagnose einer rheumatoiden Arthritis, ehe bei sich entwickelndem Malabsorptionssyndrom aus Biopsaten aus dem distalen Duodenum und dem Jejunum ein Morbus Whipple diagnostiziert werden konnte. Der Patient wurde durch mehrmonatige Tetracyclin-Therapie geheilt. Eine 73jährige Patientin war durch die Folgen einer seit einem halben Jahr bestehenden Malabsorption infolge Morbus Whipple bei stationärer Aufnahme bereits in einem so schlechten Zustand, daß sie trotz noch gestellter Diagnose und Therapie-Einleitung starb.